Die Wahl des richtigen Webhosters

Egal ob es sich um eine Firmenseite, ein aufwändiges Web 2.0-Projekt oder einen schlichten privaten Internetauftritt handelt, steht nach der Erstellung der Website die Frage nach dem richtigen Hoster offen. Verschiedene Kriterien müssen abgewogen werden, um das beste Angebot zum günstigsten Preis zu finden.

Die Basis vieler Angebote bildet der Speicherplatz, auch Webspace genannt. Private Sites verbrauchen logischerweise weniger davon als riesige Firmenauftritte mit unzähligen Produktbildern. Bei der Wahl des Webspace ist die Frage entscheidend, ob die Website bleibt wie sie ist oder noch im Wachsen begriffen ist. Je nachdem wählt man mindestens den gleichen Speicherplatz, den die Website auch auf dem heimischen PC in Anspruch nimmt, oder eine größere Menge. Soll auch sogenannter „user-generated content“, also etwa Foren oder Wikis, in den Internetauftritt eingebunden werden, wächst der Speicherbedarf meist unkontrolliert an. Besonders wenn noch Medien hinzukommen, ist ein größerer Spielraum besser.

Bei modernen Hostern eine Selbstverständlichkeit: Die Verwendung von PHP und MySQL. Foren, datenbankgestützte Content-Management-Systeme (CMS), Blogs – sie stützen sich heutzutage meist auf dieses Duo. Nur statische Websites können auf diese Möglichkeiten verzichten.

Die Summe der vom Webserver abgerufenen Daten, der Traffic, spielt eine wichtige Kostenrolle. Es gibt sowohl Angebote für limitierten, als auch für unlimitierten („unlimited“) Traffic. Wenn der vom Webhoster vorgegebene Wert bei der ersten Variante überschritten wird, muss man für jedes weitere MB zahlen. Bei Traffic unlimited hingegen ist, wie der Name schon sagt, unbegrenzt viel Datenabruf kostenlos. Für besonders gut besuchte Seiten (oder jene, die es werden wollen) empfiehlt sich die unlimited-Variante.

Üblicherweise ist mindestens eine Domain im monatlichen Preis inbegriffen. Auch hier gilt: Eher kommerzielle Auftritte benötigen auch mehr Internetadressen. Die 300 und mehr Emailadressen hingegen sind nur reine Zahlenspiele. Diese Menge wird selten benötigt. Auch zusätzliche Module wie ein Blog oder der Homepagebaukasten sind lediglich ein Köder. Diese Funktionen gibt es oft als Freeware im Netz, jedoch mit nicht ganz so einfacher Installation. Schließlich ist ein guter Support Voraussetzung für einen stabilen Webauftritt.